
In der Blow-Molding-Anlage stellt die Ungenauigkeit bei der Erwärmung der Preforms ein Problem dar, das man oft erst dann bemerkt, wenn es zu Fehlern bei den Flaschen kommt. Wenn eine bestimmte Zone nicht richtig erhitzt wird, entstehen Produkte, die nicht den Spezifikationen entsprechen – außerdem geht Resin verloren und es entsteht Zeitverlust. Der Heizelement für Preforms von Husky wurde so konzipiert, dass solche Ungenauigkeiten vermieden werden können – indem er genau das gleiche Heizprofil wie das Originalprodukt verwendet.
Was technisch wichtig ist:
Wir verwenden Halogenemitter mit Kurzwellen-Infrarotstrahlung sowie Quarztuben. Diese sind so konfiguriert, dass sie perfekt zu den Maschinen von Husky sowie zu den Maschinen von Sidel, Krones und SIPA passen. Die meisten Anlagen arbeiten mit 230 V oder 240 V, mit einer Leistung von 1,5 kW bis 2,0 kW pro Zone. Die Standardlängen sowie die R7-Steckverbinder ermöglichen eine einfache Montage in die vorhandenen Lampenhalterungen. Die Geometrie des Glühfadens sowie die Position des Reflektors sind so gewählt, dass dieselbe Wärmestärke wie beim Originalprodukt erreicht wird. Dadurch bleibt die Heizkurve konstant – die Spitzen Temperaturen liegen dabei innerhalb von ±2 °C zwischen den einzelnen Lampenwechseln.
Das ist auf der Produktionslinie sehr wichtig: Wenn alle Parameter exakt übereinstimmen, kann man die Produktionsgeschwindigkeit beibehalten, ohne die gesamte Heizanlage neu justieren zu müssen. Dadurch wird die Qualität der Flaschen verbessert: Die Wanddicke wird gleichmäßiger, und die Flaschen werden wieder kristallklar, da die Preforms vor dem Dehnen die richtige Temperatur erreichen. Zudem wird Energie eingespart – das Heizelement erreicht schnell den gewünschten Betriebstemperaturpunkt und hält ihn dort, ohne Energie zu verschwenden.
Ein paar praktische Hinweise:
Die Installation ist einfach – man muss nur Spannung, Leistung, Länge sowie Typ des Steckverbinders überprüfen, bevor man die Lampe auswechselt. Doch die Umgebungslbedingungen sind extrem. Man muss die Quarztube sauber halten und sicherstellen, dass die Luftzufuhr optimal ist. Schon eine dünne Schicht Staub oder Öl kann dazu führen, dass Hotspots entstehen und die Lebensdauer der Lampe verkürzt wird. Planen Sie den Austausch der Lampen entsprechend den geplanten Stillstandszeiten – und stellen Sie sicher, dass die Lampe perfekt zur Heizanordnung der jeweiligen Maschine passt, damit das thermische Gleichgewicht erhalten bleibt.