
Wenn der Ansturm beginnt, hängt die Leistungsfähigkeit Ihrer Service-Linie von der Temperaturkontrolle ab. Eine Scheibe, die innerhalb von zwei Minuten lauwarm wird, Brot, das seine Knusprigkeit verliert, oder eine Platte, die nacherhitzt werden muss statt angerichtet zu werden – solche Situationen verlangsamen die Ausgabe der Aufträge und schmälern die Gewinnspanne. Die 250W Infrarotlampe für Servierbereiche wurde entwickelt, um diesen Effekt zu verhindern, indem sie Lebensmittel bei der richtigen Temperatur hält, ohne sie auszutrocknen.
Im Zentrum steht ein Quarz-Infrarot-Heizelement, das 250W gebündelte Strahlungswärme abgibt. Es arbeitet im Sichtfeld und erwärmt zuerst die Oberfläche der Lebensmittel, nicht die Luft drumherum. Das ermöglicht eine schnellere Regeneration nach einem kalten Durchgang und stabilere Halttemperaturen, wenn die Auslastung plötzlich steigt. Der Betrieb erfolgt mit handelsüblicher Tischstromversorgung, und die Baugröße ist kompakt genug, um noch Platz für Anrichterwerkzeuge, Bestellschienensystem und Vorbereitungsfläche zu lassen.
Im praktischen Einsatz zeigt sich das in verschiedenen Arbeitsabläufen. Bei Pizza hält es die Scheiben heiß und den Käse geschmeidig, ohne den Rand hart werden zu lassen. In der Bäckereivitrine unterstützt es den Erhalt der Kruste von Brot und Gebäck, während das Innere zart bleibt. Für Buffet-Service oder späte Grillgerichte hält es vorbereitete Speisen auf sicheren, servierbereiten Temperaturen und reduziert Nachwärmen sowie Übergaren. Da die Wärme gerichtet ist, kann sie genau dort zugeordnet werden, wo das Essen liegt, statt die gesamte Arbeitsfläche zu erhitzen.
Die Installation ist einfach, allerdings sollte der Freiraum beachtet werden. Die Lampe benötigt oberhalb der Haltefläche ausreichend Platz, um eine Überhitzung benachbarter Oberflächen zu vermeiden und eine gleichmäßige Abdeckung zu erzielen. Infrarot erwärmt Lebensmittel mit freiliegenden Oberflächen am effektivsten; dichte, verschlossene Objekte benötigen unter Umständen eine andere Positionierung. Einmal eingestellt, kann die Temperatur dann je nach Auftragslage und Haltevolumen angepasst werden, um den Anforderungen der Linie gerecht zu werden.